Omega-3-Index im Selbsttest: Meine Auswertung & Ergebnisse

Über Omega-3 kann man viel lesen. Mich hat aber vor allem interessiert, wie mein persönliches Fettsäureprofil tatsächlich aussieht. Deshalb habe ich einen Omega-3-Selbsttest für zu Hause durchgeführt.

In meiner Auswertung erhielt ich unter anderem meinen Omega-3-Index, das Omega-6/Omega-3-Verhältnis und die Werte verschiedener einzelner Fettsäuren. Hier zeige ich meine Ergebnisse, erkläre, wie ich sie für mich einordne und dokumentiere später auch meine zweite Messung.

Wichtig: Der Test dient der Information über das persönliche Fettsäureprofil. Er ersetzt keine medizinische Diagnose oder ärztliche Beratung.

Mein Omega-3-Test: die wichtigsten Ergebnisse

Bei meiner ersten Messung standen zwei Werte besonders im Mittelpunkt:

Omega-3-Index: 5,3 %

Omega-6 (AA) / Omega-3 (EPA)-Verhältnis: 6,3 : 1

In meiner persönlichen Auswertung wird das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 als etwas ungünstig eingeordnet. Gleichzeitig wird empfohlen, die Omega-3-Zufuhr regelmäßig zu erhöhen und den Test nach etwa vier Monaten zu wiederholen.

Für mich sind diese Werte zunächst vor allem eines: mein persönlicher Ausgangspunkt. Genau deshalb finde ich den Test spannend – denn nach einigen Monaten regelmäßiger Omega-3-Zufuhr kann ich erneut messen und die Ergebnisse miteinander vergleichen.

Wichtig: Der Omega-3-Test ist ein Selbsttest zu Informationszwecken. Er ersetzt keine medizinische Diagnose oder ärztliche Beratung.

Was bedeutet ein Omega-3-Index von 5,3 %?

Der Omega-3-Index beschreibt in meiner Auswertung den Anteil bestimmter Omega-3-Fettsäuren in den Membranen der roten Blutkörperchen. Er soll damit einen Hinweis darauf geben, wie sich die Omega-3-Zufuhr über einen längeren Zeitraum im Fettsäureprofil widerspiegelt.

Mein gemessener Omega-3-Index lag bei 5,3 %.

Die Eqology-Auswertung nennt einen Wert von über 4 % als wünschenswert. Gleichzeitig liegt mein Wert in der grafischen Darstellung noch im gelben Bereich. Im ausführlichen Bericht wird an anderer Stelle außerdem ein Wert von über 8 % als Ziel genannt.

Deshalb möchte ich aus der Zahl 5,3 % keine eigene medizinische Diagnose ableiten. Für mich ist sie in erster Linie ein klarer Ausgangswert, den ich nach einigen Monaten regelmäßiger Omega-3-Zufuhr erneut vergleichen kann.

Gerade dieser Vergleich interessiert mich: Bleibt der Wert gleich oder verändert er sich nach rund vier Monaten konsequenter Einnahme?

Was bedeutet mein Omega-6/Omega-3-Verhältnis von 6,3 : 1?

Bei meinem Test wird nicht einfach das gesamte Omega-6 mit dem gesamten Omega-3 verglichen. Gemessen wird konkret das Verhältnis von Arachidonsäure (AA), einer Omega-6-Fettsäure, zu Eicosapentaensäure (EPA), einer langkettigen Omega-3-Fettsäure.

Mein Ergebnis lag bei:

AA/EPA-Verhältnis: 6,3 : 1

In meiner persönlichen Auswertung wird dieses Verhältnis als etwas ungünstig eingeordnet. Dort wird empfohlen, den Omega-3-Spiegel zu erhöhen und nach etwa vier Monaten erneut zu testen.

Für mich ist dieser Wert besonders interessant, weil er nicht nur zeigt, wie viel Omega-3 ich insgesamt aufgenommen habe, sondern zwei konkrete Fettsäuren miteinander ins Verhältnis setzt.

Im ausführlichen Bericht wird erklärt, dass Arachidonsäure und EPA im Körper an teilweise gegensätzlichen Signalwegen beteiligt sind und deshalb gerade dieses Verhältnis zu den wichtigen Markern des Tests gehört.

Auch hier gilt für mich: Ich möchte den Wert nicht isoliert bewerten, sondern ihn später zusammen mit meinem Omega-3-Index sowie meinen einzelnen EPA- und DHA-Werten vergleichen.

Mein Fettsäureprofil: EPA, DHA und weitere Werte

Bevor ich mir die einzelnen Werte ansah, war mir ein Punkt wichtig: Ich hatte bereits vor dem Test Omega-3-Nahrungsergänzungen eingenommen – allerdings nicht regelmäßig und nicht von Eqology.

Bei der kurzen Befragung vor dem Test wird genau danach gefragt. Das fand ich sinnvoll, denn die gemessenen Fettsäuren können nicht nur durch die normale Ernährung, sondern auch durch Nahrungsergänzungsmittel beeinflusst werden.

Mein erster Test ist deshalb kein Wert „ohne vorherige Omega-3-Zufuhr“, sondern mein persönlicher Ausgangspunkt unter meinen bisherigen Gewohnheiten.

Gerade deshalb möchte ich beim zweiten Test möglichst konsequent vorgehen: regelmäßig einnehmen, den Zeitraum dokumentieren und anschließend vergleichen.

Der ausführliche Bericht betrachtet insgesamt elf Fettsäuren. Besonders aufgefallen sind mir meine Werte für EPA, DPA und DHA.

FettsäureMein WertZielbereich laut Bericht
EPA1,22 %2,5–5 %
DPA1,13 %1,5–3 %
DHA2,57 %4–7 %
Arachidonsäure (AA)7,7 %7–9 %
Alpha-Linolensäure (ALA)0,85 %0,4–0,8 %
Linolsäure (LA)26,5 %16–22 %

Besonders auffällig waren für mich EPA, DPA und DHA. Alle drei lagen in meiner Auswertung unter den vom Anbieter angegebenen Zielbereichen.

Arachidonsäure lag dagegen innerhalb des angegebenen Bereichs. Linolsäure lag darüber.

Für mich zeigt das gut, warum ein vollständiges Fettsäureprofil interessanter sein kann als nur ein einzelner Gesamtwert.

Was bedeutet mein bisheriger Supplement-Gebrauch für den Vergleich?

Weil ich bereits vor dem ersten Test gelegentlich Omega-3-Präparate genommen hatte, kann ich nicht sagen, wie meine Werte ganz ohne Nahrungsergänzung ausgesehen hätten.

Für den nächsten Vergleich ist mir deshalb vor allem eines wichtig: Konstanz.

Ich werde das Pure Arctic Oil täglich und regelmäßig einnehmen und nach ungefähr vier Monaten erneut messen. Dann lässt sich zumindest nachvollziehen, wie sich mein Fettsäureprofil unter diesen veränderten Bedingungen entwickelt hat.

Was ich aus meiner Omega-3-Test-Auswertung mitnehme

Für mich ist die wichtigste Erkenntnis aus der Auswertung nicht eine einzelne Zahl, sondern das Gesamtbild.

Ich weiß jetzt, wie mein Fettsäureprofil zum Zeitpunkt der ersten Messung aussah. Dabei berücksichtige ich, dass ich bereits vorher gelegentlich Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatte – allerdings unregelmäßig und nicht von Eqology.

Damit ist dieser erste Test für mich vor allem eines: mein persönlicher Ausgangspunkt.

Besonders beobachten möchte ich bei der nächsten Messung meinen Omega-3-Index, das Verhältnis von Arachidonsäure zu EPA sowie meine einzelnen EPA-, DPA- und DHA-Werte.

Statt nur zu vermuten, ob sich etwas verändert, kann ich diese Werte später direkt miteinander vergleichen.

Wie geht es für mich jetzt weiter?

Jetzt beginnt für mich der eigentlich spannendste Teil.

Ich habe mich entschieden, das Pure Arctic Oil von Eqology ab jetzt täglich und regelmäßig einzunehmen.

Gerade die Regelmäßigkeit ist für meinen persönlichen Vergleich wichtig. Vor dem ersten Test hatte ich zwar bereits Omega-3-Präparate verwendet, aber eben nicht konsequent. Deshalb möchte ich die nächsten Monate möglichst konstant vorgehen.

Mein Ziel ist nicht, nach wenigen Tagen oder Wochen schon irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen. Ich möchte den vorgesehenen Zeitraum abwarten und anschließend erneut messen.

Dann kann ich meine erste Auswertung mit dem zweiten Ergebnis vergleichen und sehen, ob und wie sich mein persönliches Fettsäureprofil verändert hat.

Warum wiederhole ich meinen Omega-3-Test nach etwa vier Monaten?

In meiner persönlichen Auswertung wird mir eine erneute Messung nach ungefähr vier Monaten empfohlen. An diesem Zeitraum orientiere ich mich für meinen persönlichen Vergleich.
Bis dahin möchte ich meine Omega-3-Einnahme möglichst regelmäßig halten und anschließend vergleichen, wie mein Fettsäureprofil bei der zweiten Messung aussieht.

Für meinen persönlichen Vergleich möchte ich nicht schon nach wenigen Wochen erneut messen, sondern mich an dem in meiner Auswertung empfohlenen Zeitraum von etwa vier Monaten orientieren.

Bei meinem nächsten Test werde ich deshalb besonders darauf achten, wie sich diese Werte entwickelt haben:

  • Omega-3-Index: 5,3 %
  • AA/EPA-Verhältnis: 6,3 : 1
  • EPA: 1,22 %
  • DPA: 1,13 %
  • DHA: 2,57 %

Diese Werte bilden für mich die Ausgangsbasis für den späteren Vorher-Nachher-Vergleich.

Mein nächster Omega-3 Test: Ich werde die Ergebnisse vergleichen

Nach etwa vier Monaten werde ich den Test wiederholen.

Und ich möchte die zweite Auswertung anschließend genauso offen zeigen wie die erste.

Mich interessiert dabei nicht, ob ein Ergebnis möglichst „perfekt“ aussieht. Entscheidend ist für mich, was sich tatsächlich messen lässt.

Deshalb werde ich die Werte aus beiden Tests nebeneinanderstellen und hier dokumentieren, was sich verändert hat – oder auch, was sich nicht verändert hat.

So entsteht aus diesem Artikel kein einmaliger Erfahrungsbericht, sondern ein echter Verlauf über mehrere Monate.

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Für meinen eigenen Test habe ich das Eqology Omega-3 Test Kit verwendet. Dabei handelt es sich um einen Selbsttest für zu Hause, bei dem eine kleine Trockenblutprobe genommen wird.

Die Auswertung gibt unter anderem Einblick in den persönlichen Omega-3-Index, das Omega-6:Omega-3-Verhältnis sowie ein Profil verschiedener Fettsäuren. Genau diese Werte habe ich weiter oben anhand meiner eigenen Auswertung gezeigt.

Wenn du dir den Test selbst ansehen möchtest, findest du weitere Informationen über meine Eqology-Partnerseite.

Hinweis: Der Omega-3-Test dient der Information über das persönliche Fettsäureprofil. Er ist nicht zur Diagnose oder Behandlung von Erkrankungen bestimmt und ersetzt keine medizinische Beratung.

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Häufige Fragen zur Omega-3-Test Auswertung

Was zeigt ein Omega-3 Test?

Je nach Test können verschiedene Fettsäuren und Kennzahlen bestimmt werden.

Das von mir verwendete Eqology Omega-3 Test Kit umfasst unter anderem den Omega-3-Index, das Verhältnis von Arachidonsäure (AA) zu EPA sowie ein Profil verschiedener Fettsäuren.

In meinem Bericht wurden insgesamt elf verschiedene Fettsäuren ausgewertet.

Was bedeutet der Omega-3-Index?

Der Omega-3-Index gibt in meiner Testauswertung den prozentualen Anteil bestimmter Omega-3-Fettsäuren in den Membranen der roten Blutkörperchen an.

Mein erster gemessener Wert lag bei 5,3 %.

Ich nutze diesen Wert vor allem als persönlichen Ausgangspunkt für den Vergleich mit meiner zweiten Messung nach etwa vier Monaten.

Was bedeutet ein Omega-6/Omega-3-Verhältnis von 6,3 : 1?

Bei meinem Test wird konkret das Verhältnis der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure (AA) zur Omega-3-Fettsäure EPA betrachtet.

Mein Wert lag bei 6,3 : 1.

In meiner persönlichen Auswertung wird dieses Verhältnis als etwas ungünstig eingeordnet. Für mich ist dieser Wert deshalb ein weiterer Vergleichspunkt für den nächsten Test.

Kann ein Omega-3 Test einen Mangel feststellen?

Ich würde aus einem Selbsttest keine eigene medizinische Diagnose ableiten.

Mein verwendeter Test ist ausdrücklich zu Informationszwecken gedacht. Die Ergebnisse sollen nicht zur Diagnose oder Behandlung einer Erkrankung verwendet werden und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Wie oft sollte man einen Omega-3 Test wiederholen?

Bei meinem Test ist eine erneute Messung nach ungefähr vier Monaten vorgesehen.

Dieser Zeitraum hängt damit zusammen, dass rote Blutkörperchen eine Lebensdauer von etwa 120 Tagen haben.

Für meinen persönlichen Vergleich bedeutet das: Ich nehme mein Omega-3 nun regelmäßig ein und werde nach etwa vier Monaten erneut testen.

Muss man vor einem Omega-3 Test Nahrungsergänzungsmittel absetzen?

Vor meinem Test hatte ich bereits gelegentlich Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, allerdings nicht regelmäßig.

Bei der Befragung rund um den Test wurde auch nach der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gefragt.

Für mich war deshalb wichtig, diesen Punkt bei der Interpretation meines persönlichen Ausgangswerts zu berücksichtigen.

Mein Fazit zur ersten Omega-3-Test Auswertung

Für mich war der erste Omega-3-Test vor allem deshalb interessant, weil ich jetzt nicht mehr nur über meine Ernährung oder meine bisherige Omega-3-Einnahme nachdenken muss.

Ich habe konkrete Werte.

Mein Omega-3-Index von 5,3 %, mein AA/EPA-Verhältnis von 6,3 : 1 sowie meine einzelnen EPA-, DPA- und DHA-Werte bilden jetzt meinen persönlichen Ausgangspunkt.

Die nächsten Monate werde ich Pure Arctic Oil regelmäßig einnehmen und anschließend erneut testen.

Dann wird es besonders spannend: Ich werde beide Auswertungen nebeneinanderstellen und hier zeigen, was sich tatsächlich verändert hat.

Bis dahin bleibt dieser erste Test meine Ausgangsbasis.